Das Team der Grillhütte am Salmenplatz hat in Anwesenheit von Bürgermeister Julian Christ einen Spendenscheck über 1000 Euro an die Lebenshilfe Rastatt/Murgtal übergeben. Die Grillhüttenbetreiber Martin Seyferth, Marco Weitz, Claus Olinger und Steffen Geiser setzten damit eine gute Tradition fort, denn schon seit 2015 kam jedes Mal ein Teil des Erlöses der Lebenshilfe zugute. Bürgermeister Christ würdigte das Engagement des Teams, dem es vor allem um die gute Sache gehe: „Der stolze Betrag für die Lebenshilfe ist keine Selbstverständlichkeit, und ebenso wenig ist es die selbstgestellte Aufgabe, den Salmenplatz im Winter zu beleben.“

Der Geschäftsführer der Lebenshilfe, Martin Bleier, gab bekannt, dass die Spende „von Gernsbach für Gernsbach“ verwendet werde. Das Geld werde dazu genutzt, für das Projekt in der Weinauer Straße sinnvolle Dinge wie eine Gartenbestuhlung anzuschaffen, die in den Förderrichtlinien nicht vorgesehen seien. Das neue Haus für ambulant betreutes Wohnen wird nach seinen Worten voraussichtlich im Spätsommer bezugsfertig und biete dann elf Personen ein „sehr freies“ Zuhause. Für die Grillhüttenmannschaft wies Claus Olinger darauf hin, dass sich Menschen mit Behinderungen jetzt bereits zum zweiten Mal mit einem Stand aktiv bei der Grillhütte einbrächten: „Wir schaffen Begegnungen und gelebte Inklusion.“

Auf die weniger erfreuliche Tatsache, dass es am Salmenplatz „immer unruhiger werde“, machte anlässlich der Spendenübergabe Steffen Geiser aufmerksam. Wegen drohendem Vandalismus brauche die Hütte inzwischen eine Alarmanlage. Bürgermeister Christ verwies hier auf intensive Gespräche mit dem Polizeirevier Gaggenau: „Wir sind dabei, nachhaltige Lösungen für die Probleme am Salmenplatz zu entwickeln.“

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