„Das Helle, das sind immer die anderen“, wusste schon Jean Paul Sartre. Oder war es Franz Beckenbauer? Gemeint ist der dringliche Wunsch der Menschen, zu einer Lichtgestalt zu werden. Also irgendwie doch mehr zu sein, als man ist. Mit Mitte vierzig. Worauf warten dann alle noch? Man muss endlich aufhören, sich an Lebensläufen von Leuten zu messen, die sich etwas Bleibendes aneignen konnten. Etwas, das über die Dauer der eigenen Existenz hinausgeht. Dahin muss man endlich selbst kommen – mit einer neuen Vision! Wie diese aussehen könnte, zeigt Michael Altinger am Donnerstag, 18. Januar 2018, auf der klag-Bühne Gaggenau, wenn er zusammen mit seiner Einmannband Martin Julius Faber das Publikum in Teil 1 der Kabarett-Trilogie ins Helle führt. Ob das der Himmel sein wird oder die Höllenglut, wird sich zeigen. Doch zuerst müssen die Menschen der Monotonie der Vorstadt entkommen, der ewigen Abfolge aus Arbeit, Alkohol, verpasstem Sport und eheähnlichen Endgegnern.

Beginn ist um 20 Uhr, der Einlass ist bereits ab 18 Uhr. Karten sind für 23 Euro, ermäßigt 19 Euro, im City-Kaufhaus Gaggenau sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

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