Die Stadt Gernsbach ruft auf Wildtiere lieber zu beobachten, als zu füttern. Man schadet den Tieren und der Umwelt, obwohl man es gut meint. Die Wasservögel der Murg, den Kurparkseen und anderen Gewässern in Gernsbach finden das ganze Jahr über genügend zu fressen.

Vor allem durch das Füttern wie zum Beispiel Brot schadet man den Tieren, es enthält für Vögel zu viel Salz und lässt ihren Magen aufquillen was bei regelmäßiger Fütterung zu einer Mangelernährung führen kann und sie anfälliger für Krankheiten macht. Außerdem werden die Tiere weniger Scheu und geben ihre natürliche Fluchtdistanz auf, was bedeutet, dass sie öfter in den Straßenverkehr oder mit Hunden in Kontakt geraten.

Das Füttern führt außerdem zu Gewässerverschmutzung, da ein Teil der Nahrung zu Boden sinkt und dort verfault, dadurch wird das Algenwachstum gefördert und es werden große Mengen an Sauerstoff verbraucht. Aber auch an Land locken Essensreste Ratten, Füchse sowie Wildschweine an.

Wer aus Tierliebe trotzdem ab und an füttern möchte, sollte darauf achten wenig zu geben und Wasservogelfutter aus dem Fachhandel zu verwenden.

Tauben füttern ist in Gernsbach nach § 12 der Polizei-Verordnung verboten, zum Schutze von Taubenkot auf Gebäuden und der Gesundheit. Wer Tauben füttert begeht eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld belangt werden.

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