Staatssekretärin Katrin Schütz hat am 02.05.2018 den international tätigen Hersteller von Bauprodukten PROTEKTOR in Gaggenau besucht, um sich ein Bild über aktuelle Themen wie Ressourceneffizienz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung zu verschaffen.

Für ihre politische Tätigkeit im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, sucht Schütz regelmäßig den Dialog zu Unternehmen. „Wir wissen es sehr zu schätzen, dass Frau Schütz ein offenes Ohr für die Belange mittelständischer Unternehmen hat. Gerade in diesen Zeiten der schnellen Veränderungen und Kurzlebigkeit müssen wir Mittelständler kreativ, agil und flexibel sein.“, so Dr. Christof Maisch, geschäftsführender Gesellschafter bei PROTEKTOR.

Beim inhabergeführten Unternehmen aus Gaggenau liegt der Fokus schon seit Jahren in der Ressourceneffizienz. Die abfallfreie Produktion von Profilen und die sich daraus resultierenden CO2 Einsparungen sind einer der Schwerpunkte des innovativen Unternehmens. „Es ist beeindruckend zu sehen, dass PROTEKTOR ein wirklich stimmiges Konzept zur ressourcenschonenden Produktion von Bauprodukten entwickelt hat und hier seine Rolle als Vorreiter eindrucksvoll belegt. Hier ist auch der Staat gefragt, im Rahmen eines fairen Wettbewerbs den Einsatz umweltfreundlicher Produkte aktiv zu fördern“, so Schütz.

Eine europaweite Umsetzung der PROTEKTOR Produktionsmethode würde eine jährliche Verringerung der CO2 Emissionen um 314 Mio. kg, allein in der Stahlherstellung zur Folge haben ohne Effekte beim Transport der vielen Tonnen Stahl auf der Strasse.

Weitere Schwerpunkte sind die Effizienz von Prozessen im digitalen Zeitalter und der Fokus auf die Marke PROTEKTOR. Man hat schon früh begonnen Bestellabläufe sowie Prozesse zum Stammdatenaustausch mit den Kunden zu digitalisieren. Seit knapp zwei Jahren hat das Unternehmen auch ein PIM-System (Produkt-Informations-Management) im Einsatz, dass es ermöglicht, sämtliche produktbezogenen Daten innerhalb kürzester Zeit seinen Kunden zur Verfügung zu stellen und aus derselben Quelle auch Websiteinhalte automatisiert zu pflegen sowie klassische Printmedien per Mausklick zu erstellen.

„Unser Team kann sehr stolz sein auf das, was wir in den letzten Jahren aufgebaut haben. Dennoch ist die Digitalisierung kein Projekt für zwei Jahre, sondern strategischer Bestandteil der internationalen Unternehmensstrategie“. Wesentlicher Erfolgsgarant des in Gaggenau ansässigen Unternehmens sind und bleiben aber natürlich die Mitarbeiter. „Ohne die vielen Ideen und das Engagement unserer Mitarbeiter, wäre PROTEKTOR nicht da, wo wir heute stehen. Deshalb setzen wir auch hier auf langfristige Zusammenarbeit und legen hohen Wert auf Nachwuchsförderung in Ausbildung und dualem Studium“, fügt Dr. Maisch am Ende des Treffens noch hinzu.

Man darf hier gerne behaupten, dass dieses Treffen eine wichtige Grundlage bildet, um den Dialog zwischen Politik und Wirtschaft zu fördern. Eine Win-Win Situation also für beide Seiten.

Titelbild v.l.n.r. Dr. Christof Maisch (Geschäftsführender Gesellschafter Protektor), Katrin Schütz (Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg), Dr. Heiner Willerscheid (Geschäftsführer Protektor Technik), Stefan Elmer (Leiter Protektor Marketing)

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